Andere affektive Störungen

Unter Affekten verstehen wir emotionale Zustände, die sich in der Gestik und Mimik eines Menschen zeigen. Dazu zählen Trauer und Freude, die sich in Begeisterung, Weinen, Verzweiflung und ähnlichen Gefühlsregungen äußern. Werden diese Gefühle übermäßig stark empfunden, wechseln sie sich unkontrolliert ab und beeinträchtigen den Alltag, wird oftmals eine affektive Störung diagnostiziert.

Während Depressionen eine unipolare Störung darstellen, gelten andere affektive Störungen als bipolare Störung. Dabei wechseln sich depressive und manische Phasen ab. Viele Untersuchungen geben Hinweise darauf, dass bipolare Störungen Hirnerkrankungen sind. Im Lauf der verschiedenen Phasen verändert sich die Aktivität im limbischen System des Gehirns. Das limbische System ist mitverantwortlich für das Empfinden sowie das Verarbeiten von Gefühlen. Dadurch ist es naheliegend, dass bipolare Störungen oftmals als Folge belastender oder traumatischer Ereignisse entstehen.

Affektive Störungen haben vielseitige Krankheitsbilder, wodurch es schwierig sein kann, die Störungen genau zuzuordnen.

Die bipolare Störung wird vor allem mit Hilfe ausführlicher Arzt-Patient-Gespräche eingeordnet und diagnostiziert. Dabei spielen neben anderen Beschwerden vor allem die ausgeprägten und ungewöhnlichen Stimmungsschwankungen in Gegenwart und Vergangenheit der Betroffenen eine ausschlaggebende Rolle. Wie bei allen psychischen Erkrankungen muss eine körperliche Untersuchung durchgeführt werden, um organische Krankheiten ausschließen zu können.

Generell gilt: Je früher eine affektive Störung erkannt wird, desto besser. Dadurch können schwere Auswirkungen sowie ein chronischer Verlauf weitestgehend vermieden werden.

Bipolare Störungen sind chronische Krankheiten, deren Verlauf abgeschwächt und deren Symptome effektiv bekämpft werden können. Da affektive Störungen unterschiedliche Phasen umfassen, ist die Akut-Behandlung der jeweiligen Phase ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Daran schließt sich eine sogenannte Erhaltungs-Therapie sowie die Rückfallprophylaxe an. Außerdem kann je nach Schwere der affektiven Störung die Psychotherapie durch eine medikamentöse Behandlung ergänzt werden.

Affektive Störungen haben viele Gesichter. Deshalb ist es uns besonders wichtig, uns auf jede:n Betroffene:n individuell einzustellen und in Zusammenarbeit mit anderen Fachärzt:innen die optimale Therapie zu finden.

Terminvereinbarung online

Neben der telefonischen Terminvereinbarung können Sie hier ganz einfach online Ihren Termin in unserer Neurologischen Gemeinschaftspraxis vereinbaren.

Praxisschwerpunkte

In unserer Praxis decken wir das gesamte Spektrum neurologischen und psychiatrischen Fachwissens ab und behandeln alle Krankheitsbilder.

Epilepsie

Epileptische Anfälle betreffen sowohl den Körper als auch das Bewusstsein. Entsprechend den verschiedenen Symptomen und Auslösern bedarf es individuell abgestimmter Therapien.

Demenz

Demenz gehört zu den häufigsten neurologischen Krankheiten im Alter. Wir bieten Diagnostik und Therapie, zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse.

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen haben genauso viele verschiedene Erscheinungsformen wie Ursachen. Wir gehen den jeweiligen Auslösern auf den Grund, um eine effektive Therapie zu ermöglichen.

Muskelerkrankungen

Unterschiedliche Leitsymptome weisen auf verschiedene Muskelerkrankungen hin. Die Ursachen reichen von Entzündungen bis hin zu genetisch bedingten Erkrankungen.

Multiple Sklerose

Als sogenannte „Krankheit der 1000 Gesichter“ zeigt sich die Multiple Sklerose mit vielfältigen Symptomen. Wir sind für Sie da, um Symptome abzuklären und Sie bei der Therapie zu begleiten.

Morbus Parkinson

Auch bekannt als „Schüttellähmung“ umfasst das Parkinson-Syndrom verschiedene Bewegungsstörungen. Die Symptomatik unterteilt das Parkinson-Syndrom in unterschiedliche Formen, welche alle ihre eigenen Therapieformen benötigen.

Polyneuropathien

Unter Polyneuropathien versteht man systemisch bedingte Störungen der peripheren Nerven. Besonders häufig handelt es sich um die diabetische Polyneuropathie, die begleitend zur Diabeteserkrankung verschiedene Therapieformen erfordert.

Schlaganfall

Ein Schlaganfall wird durch eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn ausgelöst. Bei einem Schlaganfall ist eine sofortige ärztliche Notversorgung unerlässlich. Wir helfen Ihnen, mögliche Warnzeichen zu erkennen sowie mit der Rehabilitation wieder ins Leben zu finden.

Schwindel

Schwindel kann sich sehr unterschiedlich äußern und ist gleichzeitig auf verschiedene Ursachen zurückzuführen. Eine Diagnostik und Therapie sind wichtig, um den Patient:innen die Sicherheit im Leben zurückzugeben.

Neurophysiologie

Die Neurophysiologie allgemein befasst sich mit den Funktionsweisen des menschlichen Nervensystems. Die Untersuchungen betreffen das zentrale und periphere Nervensystem, sowie die Muskeln.

Medizinische Betreuung

Beginnend mit der Anamnese, über die Diagnostik bis hin zur Therapie und Nachsorge gehen wir stets fachlich kompetent und menschlich mitfühlend auf die persönlichen Bedürfnisse und Krankheitsbilder unserer Patient:innen ein.

Konsiliarversorgung

Unsere Praxis bietet eine fachärztliche Beurteilung im Auftrag Ihres behandelnden Arztes an.

Depressionen

Depressionen sind eine Volkskrankheit und dennoch leiden Betroffene neben ihren Symptomen unter der Stigmatisierung innerhalb der Gesellschaft. Wir geben Betroffenen einen sicheren Ort und eine Perspektive.

Schizophrenie

Schizophrenie bezeichnet eine psychische Erkrankung, die gravierende Folgen für die Betroffenen sowie ihr Umfeld haben kann. Daher ist es besonders wichtig, eine mögliche Schizophrenie frühzeitig zu erkennen und eine passende Behandlung zu finden.

Angst/ Phobien

Wir alle haben Angst. Angst kann wichtig sein, um Situationen einzuschätzen und sich selbst zu schützen. Angsterkrankungen und Phobien sind jedoch ernstzunehmende Erkrankungen, die das Leben der Betroffenen signifikant einschränken. Wir helfen Ihnen, ihre Angststörungen und Phobien zu überwinden und ein leichteres Leben zu führen.

Schlafstörungen

Viele Menschen leiden unter Schlafstörungen. Dabei sind es unterschiedliche Gründe, die uns nachts wachhalten. Oftmals sind die Schlafstörungen stressbedingt oder gründen sich auf akute Sorgen. Auch mit einigen organischen Erkrankungen gehen Schlafstörungen einher.

Andere affektive Störungen

Unter Affekten verstehen wir emotionale Zustände, die sich in der Gestik und Mimik eines Menschen zeigen. Dazu zählen Trauer und Freude, die sich in Begeisterung, Weinen, Verzweiflung und ähnlichen Gefühlsregungen äußern.

Krisenbewältigung

Jeder Mensch geht mit Krisen anders um. Während der eine Mensch sich seinen Krisen unerschrocken entgegenstellt und keine Probleme hat, sie zu verarbeiten und zu bewältigen, leiden andere Menschen seelisch und körperlich unter dem Auftreten einer jeden Krise in ihrem Leben.

Weitere Schwerpunkte

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Neurologische Erkrankungen

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Psychiatrische Krankheitsbilder

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